Amnesty International auf dem Afrikafestival 2014

Am Wochenende waren wir von der Hochschulinitiative gemeinsam mit der Osnabrücker Gruppe von Amnesty auf dem Afrikafestival mit einem knallgelben Stand vertreten.Mit Petitionslisten und der eigens entworfenen Schablone für unsere Jutebeutuel-Malaktion im Gepäck haben wir unter dem Motto der Amnesty-Kampagne „Liebe ist kein Verbrechen“ auf die Problematik der Verfolgung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und Transgender auf dem afrikanischen Kontinent aufmerksam gemacht.

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In 36 afrikanischen Ländern stehen gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen bzw. Beziehungen unter Strafe, in vier dieser Staaten wird dafür die Todesstrafe verhängt – eine Verletzung des Rechts auf Freiheit und Leben! Tendenzen zur immer stärkeren Kriminalisierung von LGBTI zeigen, dass dringend Handlungsbedarf besteht, um willkürlichen Verhaftungen, Verfolgungen und Misshandlungen einen Riegel vorzuschieben. Insbesondere haben wir die Situation von LGBTI (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Intersexuelle) in Kamerun aufgegriffen.

In Kamerun werden durch Artikel 347a des Strafgesetzbuches sexuelle Handlungen unter gleichgeschlechtlichen Personen als Straftat gewertet, die mit bis zu fünf Jahren Gefängnis oder Geldstrafen von bis zu 350 US-Dollar geahndet werden können. Menschenrechtler, die sich gegen die staatliche Willkür zur Wehr setzen, werden Opfer von Verfolgung und Repression. Die mutige Rechtsanwältin Alice Nkom  setzt sich trotz der Verfolgung für die Rechte von LGBTI ein. Sie wurde für ihren Einsatz in diesem Jahr mit dem Menschenrechtspreis von Amnesty International ausgezeichnet.

Für das Afrikafestival haben wir von der Hochschulgruppe die Schablone „Liebe ist kein Verbrechen“ entworfen, die ein Herz aus Vögeln zeigt. Für uns ist dies ein starkes Symbol für die Freiheit jeder Liebe.

Die Schablone ist hier zum Download verfügbar.Schablone Liebe ist kein Verbrechen

Anleitung: Dokument im DIN A4-Format auf einer Folie (Overheadfolie z.B.) ausdrucken und die schwarzen Bereiche mit einem scharfen Skalpell freihand oder bei geraden Linien mit einem Stahllineal ausschneiden.

 

 

 

Das von uns erstellte Plakat findet ihr hier: Afrikakarte

Und zum Schluss noch ein paar Eindrücke von unserer Malaktion!

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One Billion Rising – Ein Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen weltweit

Im Rahmen des internationalen Aktionstags „One Billion Rising“ am 14.02. wurde auch in Osnabrück auf dem Nikolaiort getanzt, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen weltweit zu setzen. Laut einer Studie der Vereinten Nationen werden etwa 1 Milliarde (one billion) Frauen in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Wir nahmen diesen Aktionstag zum Anlass, uns mit einer Petitionsliste für die Freilassung von einer Frau in Usbekistan einzusetzen.

PENTAX DIGITAL CAMERADilorom Abdukadirova verbüßt derzeit eine Haftstrafe von 18 Jahren in Usbekistan. Sie hatte am 13. Mai 2005 auf dem Babur-Platz in Andischan, einer Stadt im Südosten Usbekistans, an einer Demonstration teilgenommen. Damals versammelten sich Hunderte von Menschen, um ihrer Sorge um die Wirtschaft des Landes Ausdruck zu verleihen. Die Behörden bezeichneten die Versammlung jedoch als bewaffneten Aufstand. Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer auf die zumeist unbewaffneten Demonstrierenden. Dabei wurden Hunderte Personen getötet, darunter auch Frauen und Kinder.

Dilorom wurde im März 2010 des Versuchs angeklagt, die verfassungsgemäße Ordnung zu stürzen. Wir sehen Dilorom allerdings als gewaltlose politische Gefangene und fordern daher ihre Freilassung!

Innerhalb einer Stunde kamen am Freitag etwa 90 Unterschriften zusammen. Wir hoffen, dass sich möglich bald etwas im Fall Diloroms bewegen wird!PENTAX DIGITAL CAMERA

Briefmarathon 2013

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Auch im Dezember 2013 beteiligte sich die Amnesty Hochschulinitiative Osnabrück wieder voller Freude an dem Briefmarathon anlässlich des Tages der Menschenrechte (10. Dez.).

Mit Hilfe eines Infostandes und zahlreichen Klemmbrettern klärten wir Passanten am Nikolaiort über die Besonderheit des Tages, Menschenrechte im Allgemeinen und die einzelnen Fälle des Briefmarathons auf.

In ca. 2 Stunden sammelten wir so 265 Unterschriften.

Die Briefe wurden dann bei einer gemütlichen Weihnachtsfeier eingetütet und in die jeweiligen Länder geschickt.

Über den weiteren Verlauf der Aktion, d.h. evtl. Haftverbesserungen/Freilassungen werden wir euch hier informieren.  Weitere Informationen gibt es auch auf: http://www.amnesty.de/2013/11/28/briefmarathon-dein-brief-kann-leben-retten

 

Hier ein paar Zahlen für die Statistik – unser Ergebnis der Briefmarathon-Sammelaktion 2013:

  • MIRIAM LÓPEZ AUS MEXIK  O: 67 Unterschriften
  • DREI „BOLOTNAYA-GEFANGENE“ AUS RUSSLAND: 27 Unterschriften
  • DR. TUN AUNG AUS MYANMAR: 40 Unterschriften
  • JABEUR MEJRI AUS TUNESIEN: 41 Unterschriften
  • BADIA EAST IN NIGERIA: 37 UnterschriftenTdMR 10.12.2013 (2)TdMR 10.12.2013 (4)

Abschlussveranstaltung zur Ausstellung „Unsichtbare Opfer“ mit Vortrag

„Casa Tochan“ – so heißt eine Herberge für TransmigrantInnen in Mexiko-Stadt. Nadja Barrientos hat dort als Freiwillige gearbeitet und wird mit ihrem Vortrag Einblicke in die Probleme und Gefahren dieser Reise durch Mexiko geben, aber auch die verschiedenen zivilen und kirchlichen Hilfsangebote für die TransmigrantInnen vorstellen.
Hunderttausende MigrantInnen aus Mexiko und verschiedenen zentralamerikanischen Staaten begeben sich jährlich auf die gefährliche Reise in Richtung USA. Auf Güterzügen sind sie oftmals einen knappen Monat in Mexiko unterwegs. Auf ihrer Reise werden die MigrantInnen häufig Opfer von Überfällen, Entführungen, und insbesondere mehr als die Hälfte der Frauen, die durch Mexiko migrieren, werden Opfer von Vergewaltigung.

Casa Tochan Mexiko

Termin: 27.11.2013 um 20 Uhr s.t. in Raum 15/212. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Ausstellung „Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko“ kann noch bis einschließlich Donnerstag, den 28.11.13 im 2.Stock des Osnabrücker Schlosses besucht werden.

Las Patronas – Ein Vortrag zur Ausstellung “Unsichtbare Opfer: Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko”

0Neben vielen traurigen Geschichten wird in der Ausstellung auch die hoffnunggebende Unterstützung thematisiert, die Migrant*innen von Seiten engagierter Menschen auf ihrem Weg durch Mexiko bekommen. Ein solches Projekt ist ‚Las Patronas‘ – ein dutzend gläubige Frauen, die den Namen ihres Dorfes, ‚La Patrona‘ (die Schutzheilige) beim Wort genommen haben. Täglich fahren hier mehrere Züge voller Migrant*innen vorbei und täglich kochen die Frauen mehrere hundert Portionen Essen, verpacken es und reichen es den Menschen auf die Züge. Und das obwohl sie dafür aus ihrem Dorf angefeindet werden. Lisa Doppler hat die Patronas besucht und wird in dem Vortrag mit Fotos und Filmausschnitten über diese mutigen Frauen erzählen.

Der Vortrag findet am 20.11.2013 in 11/212 (Schloss) statt, Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann noch bis zum 29.11.2013 jeweils Montag bis Freitag von 8:00 bis 22:00 besucht werden.

Unsichtbare Opfer – Ausstellungseröffnung

1234237_752870788060124_1528450411_nDie Amnesty International Hochschulgruppe Osnabrück lädt zur Eröffnung der Fotoausstellung „Unsichtbare Opfer“ ein.

Gezeigt werden Bilder vom Weg von Migrantinnen und Migranten aus Zentral- und Südamerika durch Mexiko. Auf ihrer Reise werden Tausende Opfer von Schlägen, Unfällen, Entführung, Vergewaltigung und Mord. Ihre Leben und ihr Tod
bleiben weitgehend verborgen und viele ihrer Schicksale
werden nie erzählt.

Einführung in die Thematik gibt der Film „The Invisibles: Unsichtbare Opfer“, den wir uns mit euch anschauen möchten, bevor wir gemeinsam die Ausstellung erkunden.

Wo und Wann?
Im Schloss am Mittwoch den 6. November um 20 Uhr in der zweiten Etage.

Kulturnacht 2013

PENTAX DIGITAL CAMERA Bitte eintreten für die Menschenrechte – Am 31.08. waren wir gemeinsam mit Antje und Ulrich von der Osnabrücker Amnesty International-Gruppe bei der Kulturnacht mit einem Stand im Erich-Maria Remarque Friedenszentrum vertreten.

 

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Volle Postbox – Nach 1 1/2 Stunden waren bereits die Briefe an unseren iranischen Studenten, der seit 2009 in Haft sitzt, unterschrieben und auch die aktuellen Postkarten gegen sexuelle Gewalt in Ägypten waren ausgefüllt! Ein voller Erfolg also!

Wir machen weiter mit unserer Ägyptenaktion – undzwar am 15.09.2013 auf dem INTERkult in Osnabrück. Seid dabei!

Die Amnesty International Hochschulinitiative beim Dies Academicus

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Beim diesjährigen Dies Academicus der Universität haben wir als Initiative eine Veranstaltung mit dem Titel „Macht.Menschen.Rechte“ organisiert. Neben einem Quiz zum Thema Todesstrafe und einer Führung durch die Ausstellung „Voices From Death Row“ im Osnabrücker Schloss gaben wir den TeilhnehmerInnen die Gelegenheit, Stoffbeutel im Rahmen der aktuellen Kampagne „Nein zur sexuellen Gewalt in Ägypten“ zu bemalen.

IMG_1692Die Ausstellung „Voices From Death Row“ ist noch bis Freitag, 28.06.2013 im Schloss von 8-22 Uhr zu sehen.

Am Mittwoch, den 26.06.2013 laden wir herzlich zu unserer Abschlussveranstaltung(„Finissage“) in das Osnabrücker Schloss (2. Stock) ein, bei der wir eine Führung durch die Ausstellung anbieten und im Anschluss den Film „In Prison My Whole Life“ zeigen werden (Raum 212).

Für Getränke und einen Snack ist gesorgt!

Voices From Death Row – Ausstellung eröffnet

Heute war es soweit – wir konnten die Ausstellung „Voices From Death Row“ zum Thema Todesstrafe im Osnabrücker Schloss aufhängen.

Hier ein paar Eindrücke vom  Aufbau…

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Die Ausstellung behandelt das Thema Todesstrafe aus Sicht der Verurteilten. Bis Ende Juni werden Zeichnungen von texanischen Todestraktinsassen und Fotografien vom amerikanischen Fotografen John Holbrock im 2. Stock des Schlosses zu sehen sein.

Am 26.06.2013 laden wir dann ab 20 Uhr zu unserer gemütlichen Abschlussveranstaltung in Raum 11/212 (ebenfalls im 2. Stock des Schlosses) ein, bei der wir einen Film zum Thema Todesstrafe zeigen und einen Rundgang durch die Ausstellung anbieten werden.

Der Eintritt ist frei!

Wir waren auf der Jahresversammlung von Amnesty International Deutschland

581918_663698823645266_1345474712_nIMG_152421.Mai 2013 – Mit vier Studenten der Osnabrücker Hochschulgruppe waren wir auf der diesjährigen Jahresversammlung von Amnesty International Deutschland vertreten.

Das Motto der Aktion des Fotos lautet: MACHT MÄCHTIGEN DRUCK. FÜR ÄGYPTENS ZUKUNFT.

Auf der immer über Pfingsten tagenden Jahresversammlung, dieses Jahr in Bochum, wurde unter anderem der: Marler Medienpreis Menschenrechte (M3) verliehen (Presse). Hier wurde auch ein Magazinbeitrag ausgezeichnet, der in dem Ort Wolgast die Stimmung vor der Eröffnung eines neuen Wohnheims für Flüchtlinge auffängt. Ein zweiter Beitrag von Panorama zeigt auch die Zivilcourage, die der erste Beitrag ausgelöst hat.

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Ebenfalls verdient ausgezeichnet worden ist die Dokumentation:  Blood in the Mobile

→ offizielle Pressemitteilung

Die nächste Jahresversammlung von Amnesty International Deutschland findet voraussichtlich im nahe gelegenen Münster statt.